Nach dem, zwar recht hohen, jedoch spielerisch katastrophalen Heimdebut gegen Büren, wurden vor dem Spiel viele Kleinigkeiten angesprochen die es zu verbessern galt. Wie im Spiel zuvor fehlten Johanna Bäumer und langzeitverletzte Jennifer Audick. Dazu gesellte sich Kerstin Krüer die sich beim Schulsport schwer am Knie verletzte und mindesten die ganze Hinrunde fehlen wird. Zurück ins Team kam Fußballtanzprofi, Nicole Pezena.

In der ersten Halbzeit waren die Brochterbeckerinnen spielbestimmend und setzten das geforderte, gegen diesen stark kämpfenden Gegner, recht gut um. Marilena Ungruh hatte nach ca. fünf Minuten die Chance zum 0:1, nach einer Hereingabe von Marie Gosewinkel. Die Führung besorgte dann die Passgeberin in der 13. Minute selbst. Einzig weil sie im Vergleich zum Büren-Spiel vor die Gegenspielerin kam (!!!)und so ihre Stärken besser ausspielen konnte. Dann die erste Schrecksekunde! Nach einer Unstimmigkeit im Mittelfeld tankte sich die Dreierwalderkapitänin bis in den 16er durch und schob den Ball nur Zentimeter am Tor vorbei. Puh! Zum Glück blieb dies die einzig nennenswerte Torchance der Gäste. Nach einer Ecke belohnte sich Marilena Ungruh dann selbst. Der Kapitän des BSV riskierte am frühen Nachmittag noch aufgeschlagene Knie wo diese doch am späten Nachmittag in ihrem Firmkleidchen nicht sonderlich schön ausgesehen hätten. Aber nix passiert, bis auf das 0:2 in der 22. Minute. Einen sehr schönen Angriff, auch wenn nicht von einem Tor gekrönt gab es 2 Minuten später. Lena Gosewinkel bediente sehr schön die in den Raum startende Lisa Robin, die den Ball aber, frei im 16er, nicht im Tor unterbringen konnte. Für das dritte Tor zeigte sich dann wieder Marie Gosewinkel, mit einem schönen Lupfer, verantwortlich. Leider (Schrecksekunde Nummer 2) musste diese Spielerin kurz vor der Halbzeit mit einer Verletzung am Handgelenk ausgewechselt werden und zum Röntgen ins Krankenhaus.

Durch viele personelle und positionsbedingte Wechsel gestaltete sich das Spiel, in der 2. Halbzeit, eher schleppend und arm an Kreativität. Trotzdem hatte man noch viele gute Möglichkeiten die leider nicht den Weg ins Tor fanden, auch weil die Dreierwalder Torfrau in Halbzeit zwei, über sich hinaus wuchs und viele Situationen zu entschärfen wusste. Einzig Maike Hackmann hatte noch einen fulminanten 25 Meter Schuss im Schuh, der den Ball unhaltbar in den Kniggel beförderte.
1. Halbzeit gut mit kleinen Abstrichen! 2. Halbzeit nicht mehr so Konsequent obwohl man keinen Schuss aufs Tor bekam. Alles in allem aber eine klare Steigerung zum Spiel, dessen Namen nicht mehr genannt werden darf. Marie wie auch allen Langzeitverletzten gute Besserung.

Tore:
0:1 Marie Gosewinkel 13. Min.
0:2 Marilena Ungruh 22. Min.
0:3 Marie Gosewinkel 34. Min.
0:4 Maike Hackmann 70. Min.

Text: Jens Hartmann